Kontakt: Hof Obst, Dorfstraße 28, 16866 Brüsenhagen, Tel. 033976 70661, Fax 033976 70669, post@hof-obst.de
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  • Geschichte Hof Obst (ehemals Havemann)

    Auf dem Hof arbeiten und wohnen Julia Isabel und Rouven Obst mit den Kindern Alma Maria, Johann Sebastian und Carl Joachim, letztere geboren in den Jahren 2008, 2010 und 2014 in Brüsenhagen auf dem Gehöft. Hofimpression

    Schätzungsweise aus den Jahren 1850 - 1890 sind die Gebäude des Hofes, erbaut von der Familie Havemann. Das Wohnhaus, etwa fünfzig Meter von der Straße zurückversetzt, ist ein Ziegelsteinbau, die Innenmauern mit Lehmsteinen, auf einem Feldsteinsockel ruhend. Das gesamte obere Geschoss wurde in Fachwerk-Ständer-Bauweise ausgeführt. Die ursprüngliche Raumaufteilung ist in großen Teilen erhalten geblieben.

    Zwischen den Jahren 1945 und 1989 wurde das Haus von der Gemeinde genutzt und noch bis in das Jahr 2005 wurden drei Wohneinheiten vermietet. HofimpressionJahrzente wurde das linke Erdgeschoß als Gemeinde- und Kulturräumlichkeit genutzt, in den 90ern war für einige Jahre eine Gaststätte hier beheimatet und von 1998 bis 2009 gab es hier einen Jugendclub.

    Die Nebengebäde, ein großer Stall von gut vierzig Metern Länge mit einer reich verzierten Straßenansicht und eine wunderschöne, rustikale Eichenfachwerkscheune mit Kornspeicher, wurden 1945 in drei Siedlerstellen unterteilt. So hat bis 1968 im massiven Stallbau zur Straße hin die Familie Geschwentner gewohnt und eine Landwirtschaft betrieben. Nach Umsiedelung wurde der gesamte Stall umgebaut und für die Milchviehhaltung der örtlichen LPG in Vehlow hergerichtet.

    Von der Scheune ist lediglich die hintere Hälfte erhalten geblieben. Das Schleppdach des Stalles konnte im Jahre 2009 saniert werden und die Scheune wurde freigelegt,Hofimpression mit Dachrinne zum Schutz der Gefache versehen und als Werkstatt des Hofes in Nutzung genommen. 2016 wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage montiert und liefert am Tage reichlich grünen Strom. Der Stall dient als Winter- und Nachtquartier für die beiden Shetland-Ponys sowie unsere rauhwolligen Schafe. Zudem als Lager für Baumaterialien, das Heu der Grünlandernte und als Traktor- und Maschinenhalle. Im Sommer 2014 haben wir mit einer Hochzeitsfeier einen bezaubernden Veranstaltungsraum für die Sommermonate eingeweiht.

    Den ehemaligen Schweinestall hinterm Wohnhaus, welcher ebenfalls nur noch als halbierter Baukörper vorgefunden wurde, haben wir im Jahr 2009 zum Heizschuppen umgenutzt. HofimpressionEine moderne und effiziente 1-Meter-Scheitholz-Holzvergaser-Heizung der Fa. Herlt aus Waren an der Müritz mit 10.000 Litern Pufferspeicher dient fortan mit viel Komfort der Heiz- und Warmwasserversorgung von Haus und Hof. Geheizt wird mit Holz aus der nächsten Umgebung sowie aus eigener Wirtschaft, so erstrecken sich im Anschluss an die Rückseite des Gehöftes Erlenbrüche und das Waldgebiet Kolreper Berge mit Hirsch- und Mufflonbeständen. Selbstredend pflanzen wir jährlich eine große Anzahl von Bäumen auf unseren Flächen nach, um einen möglichst nachhaltigen Kreislauf zu erzielen.

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